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Wasser vom Watzmann

Hofbräuhaus Berchtesgaden schwört auf frische, Tradition und Emotion

Jakob Stangassinger im Gespräch mit der Redaktion Lichtgestalten

Bier aus dem Berchtesgadener Land. Da denkt man doch sofort an Berge und Natur. Wie wichtig sind solche Assoziationen für das Image Ihrer Produkte?

Sehr wichtig. Immerhin sind sie durch Tatsachen belegt. Das Hofbrauhaus befindet sich nicht umsonst an einem Standort, an dem immer genügend Wasser aus der Natur zur Verfügung steht. Es macht uns gleich doppelt und vor allem umweltschonend zum Selbstversorger. Zum einen, was das Bier angeht — eine unserer drei Quellen liegt direkt am Watzmann. Und zum anderen in Sachen Energie — unser eigenes Wasserkraftwerk liefert mehr Strom als wir verbrauchen können.

Könnte man das Wasser vom Watzmann als eine Art Besonderheit betrachten?

Ja, und zwar nicht nur symbolisch. Mit einem Härtegrad von 4,5°dH handelt es sich hier um allerbestes, kristallklares Bergquellwasser, das natürlich seinen Anteil an der hohen Qualität unserer Produkte hat.

Welche Bedeutung hat für Sie das Thema Tradition?

Eine sehr große. Sie reicht bei uns mehr als 350 Jahre zurück. Würde man unserer Region die Brauerei nehmen, käme das dem Abriss einer Kirche gleich. Wir haben zu unseren Kunden ein fast schon persönliches Verhältnis. Hier im Berchtesgadener Land kennt jeder jeden. Und natürlich sind wir hier auch als Arbeitgeber traditionell verwurzelt. Deshalb sehe ich unsere unternehmerische Tradition auch als Verpflichtung der Region gegenüber. Und da das Berchtesgadener Land ja auch ein beliebtes Reiseziel ist, bieten wir auch den Gästen der Region mit unserer traditionellen, heimatverbundenen Marke etwas ganz Besonderes.

Gibt es gewisse Vorteile, die man als regionale Brauerei genießt?

Ja. Dadurch, dass unser Vertriebsgebiet einen Radius von ca. 60 km nur selten überschreitet, ergibt sich das Thema Frische wie von selbst. Bei den kurzen Wegen, die unsere Produkte zum Verbraucher nehmen, können wir alles, was ein Bier besonders lange haltbar macht, auf ein Minimum reduzieren. Das Bier schmeckt dann einfach besonders frisch und natürlich.

Worin liegt das Erfolgsgeheimnis Ihrer Marke?

Na, also, wie gesagt, erst einmal in der Frische und der Qualität. Aber dann gibt es da auch noch emotionale Faktoren. Das Gefühl für die Heimat zum Beispiel. Das Berchtesgadener Land schwört eben schon seit Generationen auf sein eigenes Bier. Das Vertrauen in unsere Marke ist seit Jahrhunderten ungebrochen. Wir freuen uns jeden Tag darüber.

Welchen Anteil haben Ihre Mitarbeiter am Erfolg?

Also - es ist wirklich keine Floskel, wenn ich sage: Für mich sind die Mitarbeiter das Juwel des Unternehmens. Wir gehen hier sehr offen miteinander um und lösen Probleme des Arbeitsalltags meist gemeinsam im Team, das heißt auf kürzestem Dienstweg. Das hält die Motivation hoch. Die sich daraus ergebende hohe Mitarbeiterzufriedenheit spürt man natürlich auch im Ergebnis.


Josef Stangassinger,
Geschäftsführer Hofbrauhaus Berchtesgaden

Seit 40 Jahren Brauer und wie kaum ein anderer mit dem Hofbrauhaus Berchtesgaden verbunden ist Josef Stangassinger — Geschäftsführer des Unternehmens, in dem er einst als Lehrling begann. Als Diplom-Braumeister mit Abschluss an der TU Weihenstephan stand Josef Stangassinger vorher lange im Dienst der Schlossbrauerei Kaltenberg (Luitpold Prinz von Bayern). Dort hatte er das Privileg, sämtliche Stationen des Brauhandwerks durchlaufen zu dürfen, vom Braumeister über den internationalen Vertrieb bis hin zum Marketingchef.

2008 hatte er großen Anteil daran, das Hofbrauhaus aus dem Konzern herauszulösen und so den Status der Privatbrauerei wieder herzustellen. Heute produziert das regionale Unternehmen jährlich 30.000 hl Pils, helles Bier und Bockbier.

 

 

 

 

 

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